Position der Gemeinde

  Natürlich erwarten wir als Bürger vom Markt Feucht Einsatz und Unterstützung für unsere Anliegen. 

  Die Positionen der Gemeinde ist ambivalent. 
Am 26. September befasste sich der Marktgemeinderat mit dem Thema „Lärmsanierung an der Bundesbahn-Strecke Nürnberg-Regensburg“.

Den offiziellen Kurzbericht zur Sitzung (Quielle: www.feucht.de) geben wir hier unkommentiert wieder:

"Im Rahmen der Bürgerrede vor der Sitzung des Marktgemeinderates erläuterten mehrere Vertreter der Bürgerinitiative „Feuchter Initiative Lärmschutz“ die Ziele und Forderungen der Initiative, eine durchgehende und von zwei Meter auf drei Meter erhöhte Lärmschutzwand entlang der gesamten Bahnlinie Nürnberg-Regensburg im Gemeindegebiet des Marktes Feucht zu errichten. Abschließend appellierten die Vertreter der Bürgerinitiative an den Marktgemeinderat, den Forderungen zuzustimmen und notfalls eine Realisierung der durchgehenden Lärmschutzwand mit gemeindlichen Haushaltsmitteln in Angriff zu nehmen, wenn die Bundesrepublik im Rahmen des „Freiwilligen Lärmminderungsprogramms an Schienenwegen“ dies nicht übernimmt.

Die Verwaltung des Marktes Feucht verwies darauf, dass die Forderung nach einer finanziellen Beteiligungen des Marktes Feucht, (die Kosten liegen zwischen 600.000 Euro bei einem teilweisen Lückenschluss der Wand, bzw. bei Verlängerung der geplanten Wand und ca. 6 Millionen Euro bei vollständiger Berücksichtigung der Forderungen der BI) den Gemeindehaushalt stark strapazieren bzw. völlig überfordern würde. Die Problematik, dass mit einer freiwilligen Leistung durch den Markt Feucht hier ein Präzedenzfall geschaffen wird, sah auch die Mehrheit des Marktgemeinderates so und lehnte eine freiwillige Leistung des Marktes Feucht für den Fall, dass Bundesmittel hier nicht bereit gestellt werden, ab. Der Verkehrslärm hat an vielen Stellen in Feucht in den letzten Jahren stark zugenommen und die Forderungen nach freiwilligen Leistungen des Marktes Feucht für (zusätzliche) Lärmschutzmaßnahmen beispielsweise an der Bundesstraße 8 oder an den Autobahnen wurden in letzter Zeit ebenfalls immer lauter.

Nach intensiver Diskussion im Marktgemeinderat einigte man sich schließlich auf die Verfolgung der bereits vom Hauptausschuss an den Marktgemeinderat empfohlenen Ziele. Damit wird der Markt Feucht weiter aktiv am Verfahren beteiligt sein und sich im Rahmen seiner gegebenen Möglichkeiten einbringen. Sobald der Planfeststellungsbeschluss zur Stellungnahme in der Gemeinde ausliegt, wird sich der Marktgemeinderat spätestens wieder mit dem Thema befassen und darüber entscheiden, ob weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden. Eine freiwillige finanzielle Beteiligung des Marktes Feucht an den Lärmschutzmaßnahmen wurde mit 14 gegen 7 Stimmen abgelehnt."

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